Lokales

Eine halbe Million für den Bahnhof

Coppenbrügge (geö). Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Nachdem Coppenbrügge mit einer Abordnung im vergangenen Jahr in Hannover vorstellig wurde, um vergeblich Mittel aus dem Landeshaushalt für die überfällige Modernisierung des Bahnhofs zu rekrutieren, war laut Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka ein „Hilferuf“ nach Berlin nun von Erfolg gekrönt. Rund 530 000 Euro stellt der Bund für die Sanierung der Haltestation zur Verfügung.

„Das sind gute Nachrichten für Coppenbrügge“, so Peschka. „Ich freue mich, dass die Gemeinde von den zusätzlichen Mitteln aus dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm profitieren wird.“ Der Bund wird in diesem Jahr 113 000 Euro und in 2013 weitere 420 000 Euro für die Sanierung des Flächenbahnhofs in Coppenbrügge aufwenden.

Die Landtagsabgeordnete Ursula Körtner, Bürgermeister Peschka, Ortsbürgermeisterin Karin Dröge und Seniorenbeauftragter Horst Wollenberg sind zufrieden. Sie hatten gemeinsam bereits im vergangenen Jahr im niedersächsischen Wirtschaftsministerium vorgesprochen, um Geld für die Sanierung des Bahnhofes durch das Förderprogramm „Niedersachsen am Zug“ zu erhalten. Der Bahnhof ist nicht nur ein wichtiger ÖPNV-Schwerpunkt, sondern auch zentraler Anlaufpunkt für Tagestouristen und Angehörige von Patienten des Krankenhauses Lindenbrunn. Doch seit Jahren herrschen dort unhaltbare Zustände, wie Peschka kritisiert. Wiederholt habe man gegenüber der Bahn die Optik und die nicht vorhandene Möglichkeit eines barrierefreien Einstiegs bemängelt.

Mit den Planungen für die Sanierung werde in diesem Jahr begonnen, in 2013 erfolgt dann die Umgestaltung. Dabei sollen die Bahnsteige verbreitert und erhöht werden, um die Unfallgefahr für die Reisenden zu verringern. Die Verwaltung werde sich nach Peschka intensiv in die Umbauplanungen einbringen.

Artikel vom 03.02.2012 - 15.13 Uhr
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