Lokales

Humboldt-Sanierung als PPP-Projekt?

Bad Pyrmont (geö). Eine neue Variante im Zusammenhang mit der Sanierung des Humboldt-Gymnasiums in Bad Pyrmont ist jetzt ins Spiel gebracht worden. Die Politik erwägt, ob die Umbau- und Modernisierungsarbeiten möglicherweise unter der Regie eines privaten Partners realisiert werden können. Der Verwaltungsausschuss der Stadt gab einstimmig grünes Licht, der in Lüneburg ansässigen Sikma GmbH den Auftrag zu erteilen, einen Eignungstest sowie eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zu erstellen und ein Angebot abzugeben. Dabei soll auch die Überlegung berücksichtigt werden, ob nicht etwa ein kompletter Neubau des Gymnasiums unter Umständen günstiger käme. In rund drei Monaten rechnet die Stadt mit dem Ergebnis der Prüfungen.

Vorbild Hessisch Oldendorf

Sollte Bad Pyrmont diesen Weg gehen, dann würde sich nach Hessisch Oldendorf eine weitere Kommune im Landkreis Hameln-Pyrmont für ein Public Private Partnership-Modell (PPP) zur Finanzierung eines Projekts entscheiden. In Hessisch Oldendorf ist Sikma bereits als Partner der Kommune bei der Arbeit an der Haupt- und Realschule bekannt geworden.

Solch eine „Öffentlich-Private-Partnerschaft“ hätte den Vorteil, dass die vollständige technische, juristische und kaufmännische Beratungsleistung von der Erstellung der Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung über das Ausschreibungs- und Vertragsmanagement bis hin zum Controlling der Umsetzung der Bau- und Betriebsleistungen bei dem privaten Partner liegen würde. In diesem Fall hätte die ausführende Firma für das Projekt das Risiko und nicht die Stadt. Die Kommune muss zwar für das Leistungspaket bezahlen, doch da sie nicht selbst als Bauherr auftritt, sind die Konditionen vergleichsweise günstig.

Stadt prüft Variante / Kosten für Neubau werden ermittelt

Artikel vom 31.01.2012 - 15.47 Uhr
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