Lokales

Jusos entschieden gegen Mox-Transporte
Hameln-Pyrmont (red). Beim letzten Treffen der Jungsozialisten wurde ausführlich über die angekündigten Mox-Transporte nach Grohnde im Frühjahr 2011 diskutiert. Bereits in diesem Jahr habe die Jugendorganisation mit ihrer Teilnahme an der Demo am 6. Februar in Hameln und der bundesweit beachteten Menschenkette von Krümmel nach Brunsbüttel offen gezeigt, auf welcher Seite man stehe, heißt es in der Pressemitteilung.
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Hamelner Jusos mit Ralf Stegner (SPD-Landesvorsitzender S-H) bei der Menschenkette in Elmshorn im Februar 2010.
„Wir sind der festen Überzeugung, dass der Wechsel zu erneuerbaren Energien ohne Atomkraft möglich ist. Entscheidend ist nicht die Frage, ob wir ,können‘, sondern ob Regierung und die großen Stromanbieter ,wollen‘!“ Damit gibt Torben Pfeufer die Meinung der Jusos wieder, aber auch vieler anderer junger Leute.

Dass man so entschieden gegen die Mox-Transporte sei, so Pfeufer weiter, hänge mit den hohen Gefahren zusammen, die davon ausgingen. „Diese Mox-Brennelemente strahlen nach dem Abbrennen doppelt so stark wie normale Brennstäbe und außerdem ist die Bevölkerung durch die Zwischenlagerung in Grohnde direkt betroffen“.

Um ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen, werde man in den kommenden Monaten einen Plan entwerfen, um Jusos aus ganz Niedersachsen – oder sogar dem gesamten Bundesgebiet – zu mobilisieren. „Ich weiß, dass ich damit beim Juso-Landesvorstand und speziell unserem Landesvorsitzenden Sören Klose offene Türen einrenne“.

Aber man schaue auch über den berühmten Tellerrand und werde daher den Kontakt zur Grünen Jugend in Bad Pyrmont aufnehmen und die Mitgliedschaft im Anti-Atom-Plenum Weserbergland wieder intensivieren.

Sie wollen viele Jugendliche aktivieren

Artikel vom 28.07.2010 - 12.04 Uhr
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