Lokales

Weser in neuem Licht

Hameln (geö). „Und es wurde Licht“, heißt es bekanntlich am Anfang der Weltenschöpfung in der Bibel. Auch in Hameln soll das Licht angehen. In einem Bereich, der bislang eher im Finsteren lag beziehungsweise nicht ins rechte Licht gerückt worden ist. Die Stadt möchte im Bereich der Weser ein Lichtkonzept erstellen lassen. Im Vordergrund soll dabei nicht die Verkehrssicherheit, sondern die Lichtatmosphäre, eben die Inszenierung der Stadt bei Einbruch der Dunkelheit stehen.

Mit der Sanierung der Fußgängerzone habe man bereits neue Wege der Lichtplanung beschritten und in einem zweiten Schritt gelte es nun, auch die Weser mit einzubeziehen, argumentiert das Rathaus. Der Fluss mit seinen teils bedeutsamen Gebäuden eigne sich geradezu hervorragend für eine wirkungsvolle Ausleuchtung. „Neben den Stadtraum prägenden Gebäuden wie Münster und Pfortmühle bietet die Weser mit Werder, Wehr und Schleuse hier Besonderheiten auf, die für eine Inszenierung in Betracht kommen“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

Die Verwaltung schlägt vor, erstmals zu den 1200-Jahr-Feierlichkeiten des Münsters im kommenden Mai ein Beleuchtungsprojekt zu realisieren. Um diesen Termin einzuhalten, ist kurzfristig eine Auftragsvergabe für die Planung erforderlich. Erforderlich ist ein Konzept zur Akzentuierung der Weser sowie zur Optimierung der Promenadenbeleuchtung (Weg und Gebäude) und der Stadtansicht (Fernwirkung). Die Planungkosten für die Erstellung eines Lichtkonzepts werden von der Stadt mit rund 15 000 Euro veranschlagt.

Das Thema wird erstmals im Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung am kommenden Dienstag erörtert.

Artikel vom 03.02.2012 - 15.13 Uhr
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